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E-BIKE-NEWS

AUSSTELLUNG: „ELEKTRISCHE ZUKUNFT“ IN DER KTM MOTOHALL


Text: Redaktion
Fotos: KTM Sportmotorcycles (4), Motomobil (5)
 

ZWEIRADGEFLÜSTER

Die Elektro-Offensive des KTM-Konzerns nimmt Schwung auf


E-Mobility KTM-Motohall
 

Die 2600 Quadratmeter große Zweirad-Museumswelt der 2019 in Mattighofen eröffneten KTM Motohall hat eine frische Attraktion: Die neue Sonderschau „The Future of Electric Mobility“ zeigt wichtige elektrische Exponate der Konzernmarken KTM, Husqvarna und GasGas aus jüngerer Vergangenheit und der nahen Zukunft.

Der Start der Ausstellung im Mai 2021 fällt mit dem deutlichen Bekenntnis zu elektrischen Antrieben zusammen, vor allem im urbanen Bereich und für leichte Zweiräder: Mit Husqvarna-Elektrofahrrädern (ausgestattet mit Shimano-E-Motoren) hat die Pierer Mobility AG 2020 das erste vollständige Kalenderjahr im Pedelec-Bereich hinter sich – hier konnte die erkleckliche Zahl von 56.000 E-Bikes abgesetzt werden.
KTM-Motohall_KiskaPiererTrunkenpolzSchwarzenhofer
Gerald Kiska, Stefan Pierer, Hubert Trunkenpolz und Friedrich Schwarzenhofer (Bürgermeister Mattighofen) eröffnen die E-Mobility-Ausstellung in der KTM Moto Hall
E-Mobility_KTM-Motohall
Christian Arnezeder (li., zuvor Harley-Davidson-Chef
für Zentraleuropa) ist E-Mobility-Koordinator für
die Pierer Industrie AG
 

Zum Portfolio gehören weiters die Marke R Raymon (die momentan mit E-Motoren von Yamaha ausgestattet ist) und der neue Erwerb GasGas, deren kommende High-end-Mountainbikes über die Schiene der Motorradfachhändler vertrieben werden. Der Plan sieht vor, dass im Jahr 2025 330.000 E-Bikes produziert werden. Der europäische Gesamtmarkt für Elektrofahrräder beträgt derzeit 3,4 Millionen Exemplare, mit fast unzähligen Anbietern.

Seit dem Offroader Freeride E und dem Kurvenschneider Freeride E-SM verfügt KTM über detaillierte Erfahrungen bei Elektromotorrädern. Die Studie des Elektrorollers KTM E-Speed wurde vor einigen Jahren gezeigt; mit dem KTM E3W gab es auch Ideen zu autoähnlichen Electric Vehicles. Für kommende Entwicklungen wurde in Salzburg-Anif die E-Technologies GmbH gegründet. Von Husqvarna werden urbane Motorräder und Elektroroller angeboten: Der Verkauf der E-Pilen ist ab 2022 vorgesehen, mit einer Leistung von 10 kW (14 PS) liegt sie versicherungs- und führerscheintechnisch im 125er-Bereich. Der fix eingebaute Akku mit zirka 5000 Wattstunden Energieinhalt soll gleichzeitig für 60 bis 65 Kilometer Reichweite, geringes Gewicht und vernünftigen Kaufpreis sorgen.
GasGas E-Mountainbike
Die spanische Marke GasGas (im Bild noch ein umgelabeltes
R Raymon mit Yamaha-E-Motor) soll zum Technologieführer
bei Pedelec-Offroadern werden
Husqvarna BLTZ
Der Husqvarna BLTZ will mit sauberen Konstruktionslösungen die Mini-E-Scooter aus der Wegwerf-Ecke befreien und zur verkehrssicheren urbanen Fortbewegung machen
 

Ebenfalls in den Startlöchern steht der Mini-E-Scooter Husqvarna BLTZ: Er soll spürbar fahrsicherer und solider konzipiert sein als die zahlreichen fernöstlichen Kickscooter mit E-Antrieb, die nach KTM-Meinung vor allem die Wegwerf-Mentalität befriedigen. Die Vorschläge zum platzsparenden Einklappen – von der Lenksäule bis zum Hinterrad – wirken genial.

Und außerdem der Elektroroller Husqvarna Vektorr, der mit voraussichtlich 4 kW (5,4 PS) Leistung und 45 km/h Höchstgeschwindigkeit ein führerscheinfreies 50-Kubik-Äquivalent sein wird. Auch hier will eine Reichweite von 60 bis 65 Kilometern die täglichen Anforderungen abdecken, sowie der bei Rollern unverzichtbare Sitzbank-Gepäckraum.

Über die Zweckmäßigkeit einer entnehmbaren Batterie hat KTM umfangreiche Marktforschung betrieben und ist zum Ergebnis gelangt, dass der Wechsel-Akku zwar von vielen E-Roller-Kunden gewünscht wird – dass aber dann nach erfolgtem Kauf das Feature nie genutzt wird. Und der Akku sowieso im Roller aufgeladen wird.
Husqvarna Vektorr E-Roller
Der Elektroroller Vektorr von Husqvarna wurde gemeinsam mit dem indischen KTM-Partner Bajaj entwickelt und wird 2022 in den Handel kommen
Gerald Kiska Husqvarna Vektorr
KTM-Designer Gerald Kiska verleiht auch
den zukünftigen E-Zweirädern des KTM-Konzerns
seine Handschrift
 

Ein fixer Akku hingegen sorgt – bei 48-Volt-Technologie – für akzeptable Produktionskosten, Robustheit im Alltag, kein Hin und Her mit Ladegeräten. Und somit letztlich für einen sinnvollen Business Case und Verkaufspreis. Das Versprechen beim Husqvarna Vektorr ist, dass der Roller an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose im – meistgenutzten – Bereich von 40 auf 80 Prozent binnen 35 Minuten geladen werden kann.

Das Gesamtgewicht des Vektorr soll im Rahmen eines Benzinrollers vergleichbarer Leistung bleiben. Zeitgemäße Connectivity gehört dazu, ebenso ein elektrischer Rückwärtsgang. Ein E-Roller für die 125er-Klasse ist für das Jahr 2023 in Vorbereitung – man darf „gespannt“ auf die Details sein.
 
Husqvarna E-Pilen

Die 10 kW 814 PS) der Husqvarna E-Pilen
sollen bessere Performance liefern als
Benzinmotorräder der 125er-Klasse


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