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E-ROLLER-NEWS

R-E-VOLUTION: VESPA ELETTRICA AB 2017/2018


Text: Redaktion
Fotos: Piaggio (2), Motomobil (1)
 

FUNKENFLUG

Die Elektrovespa kommt tatsächlich. Und sogar schon relativ bald, außerdem soll sie eine „echte Vespa“ sein


Elektrovespa
 


Dass mit ihr laufend experimentiert wird, weiß man seit geraumer Zeit. Dennoch kommt das Piaggio-Commitment zur „Vespa Elettrica“ auf der Mailänder EICMA 2016 einigermaßen überraschend. Erinnern wir uns: Der MP3 Strom-Benzin-Hybrid aus 2010 ist eine technisch durchaus gelungene Fingerübung zur „New Mobility“, doch reißenden Absatz oder gar Profit kann man damit nicht erzeugen. Piaggio gibt derzeit an, dass die Vespa Elettrica in der zweiten Jahreshälfte 2017 in Produktion und in den Verkauf gehen soll – praktisch zu Ende gedacht, würden wir eher damit rechnen, dass im November 2017 auf der nächsten EICMA ein halbwegs finales Produkt stehen wird, das man bei gutem Wind im Sommer 1918 bestellen kann.

Denn viel zu viele Fragen sind derzeit noch völlig offen. Sicher ist, dass das neue LEV („Light Electric Vehicle“) auf der Plattform der noch sehr frischen Vespa Primavera basieren wird. Und dass der elektrische Antriebsstrang gemeinsam mit Bosch entwickelt wird. Die Triebsatzschwinge des Ausstellungsstücks sieht ein bisschen nach dem System des Piaggio-Liberty-Ablegers E-Mail aus (mit in die Schwinge integriertem E-Motor und Übersetzung zur Hinterradnabe), hat aber ein vollkommen anderes Gehäuse.

Vespa Elettrica

Die Lösung etlicher Denkaufgaben wird momentan nicht kommuniziert: Wo und wie sind die Akkus verteilt, ohne allzu stark den Gepäckraum zu beeinträchtigen? Sind alle Akkus entnehmbar, ein oder zwei davon oder gar keiner? Eingebaute Schnelllademöglichkeit oder nur Schukosteckdose? Der Verkaufspreis? Spannend. Und weil es verkaufstechnisch problematisch erscheint, einen mehrheitsfähigen neuen E-Scooter mit weniger als 120 bis 150 Kilometer Praxisreichweite auf den Markt zu bringen, so erwarten wir eher einen stromsparsamen 45-km/h-Roller als ein spritziges 125er-Äquivalent.

Doch immerhin. Zur elektrischen Unterfütterung des Projekts hat Piaggio ein paar bekannte Zahlen zurechtgelegt, die für die Verkaufsschancen einer E-Vespa sprechen könnten: Vier von sieben Milliarden Menschen leben in heftig verdichteten Supercities; dort werden 80 Prozent der weltweiten wirtschaftlichen Performance erzeugt, bei ebenfalls 80 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs – den man natürlich senken sollte. Auf die aktuell im Trend liegende Zunahme von wabenförmig verdichteten Legebatterien freut sich wahrscheinlich niemand – aber die Elektrovespa soll bitte kommen!


Vespa Elettrica


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FINDE ICH GUT
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